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Bericht zur Schachogi-Staatsmeisterschaft 2003


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Endlich war es soweit! Am 8. und 9. September 2003, direkt nach dem Karl-Wagner-Turnier und noch rechtzeitig vor Schulbeginn ging die 1. Offizielle österreichische Schachogi-Staatsmeisterschaft über die Bühne. Es fanden sich gleich 9 Enthusiasten ein, jeder von ihnen seines Zeichens begeisterter Schachogispieler! Erstaunlicherweise hielt auch ein Spieler, der sehr viele verschiedene Arten von Schach, Shogi und weiteren Brettspielen mit Begeisterung spielt, sein Versprechen und wurde auch Teilnehmer dieser interessanten Staatsmeisterschaft. Richtig, die Rede ist von Gert Schnider, der auch einigen von uns dankenswerterweise ein Quartier, sprich eine Übernachtungsmöglichkeit bei sich zu Hause, zur Verfügung stellte. Und obgleich Gert erst ganz wenige Parten Schachogi in seinem Leben gespielt hatte, war er nach den Trainingspartien am Vortag plötzlich der Favorit, da er die bisherige Schachogi-Elite immer öfter unter den Tisch spielte!

Aber nun zum Turnier. Die Teilnehmer einigten sich auf Mitschreibpflicht, jedoch wurde dies einigen Teilnehmern, unter anderem auch mir, nach kurzer Zeit zu langwierig und schließlich gab es nur noch eine inoffizielle Mitschreibpflicht! Für die Verköstigung der Teilnehmer wurde natürlich auch gesorgt, die Rede ist hier natürlich von Getränken, seien sie alkoholisch für die älteren Teilnehmer oder antialkoholisch für die jüngeren. Und so schritt man, wie schon bei den Turnieren davor, wieder schon während der 1. Runde zur Verköstigung des sensationellen BrrBrrs, jedoch war der Genuss diesmal sogar um 13% größer, da die Gösser-Brr-Dosen 113% BrrBrr beinhalteten!

Doch jetzt zu den Partien: Es gab durchwegs interessante und lehrreiche Partien, nicht zuletzt dadurch dass das Eröffnungswissen der Teilnehmer sich in Grenzen hielt und ganz von sich aus gespielt werden musste. Schon bald kristallisierte sich ein Feld heraus, das ernsthaft um den Turniersieg mitzuspielen schien, dies waren Robert Kreisl, Rainer Staberhofer, Marco Dietmayer, Georg Pirker und der schon als starker Favorit gesetzte Gert Schnider. Doch wiederum ist hier zu bemerken, das es nicht nur um den Turniersieg ging, sondern natürlich wiederum die Gaude im Vordergrund stand! Und dazu gehörte vielleicht auch das eine oder andere BrrBrr! Aber als es gerade am spannendsten wurde, wurde plötzlich einem der Teilnehmer etwas übel, er dürfte wohl nur Wurstsalat gegessen haben zu Mittag, und er war nicht mehr in der Lage die restlichen Partien fertig zu spielen. Aus diesem Grunde wurde beschlossen, die verbleibenden Partien des ersten Tages am zweiten Tag über die Runden zu bringen!

Doch als das Turnier für den ersten Tag beendet wurde, war es gerade mal gegen 6 Uhr am Abend, was soviel bedeutete, das Fortgehen angesagt war! Gesagt, getan! Zuerst war das Ziel der Schachogiteilnehmer, die noch nicht gleich nach den Partein nach Hause gegangen waren, das Brot und Spiele, das wohl jedem Schach(ogi)spieler gut bekannt sein müsste! Dort angekommen, wurde weiter gefeiert, gegessen, getrunken, und jeder (bis auf unseren einen Teilnehmer, dem schon zuvor übel wurde) war guter Laune. Die einen duellierten sich im Kontrablitzen, die anderen spielten zur Gaude, und andere probierten wiederum neue Kontakte mit feschen, scharfen Mädels zu knüpfen. Was dabei herausgekommen ist, bleibt hier natürlich verschwiegen, es geht ja auch um Schachogi und nicht ums Fortgehen!

Irgendwann wurde es Zeit, das Lokal zu verlassen, da unser Teilnehmer mit dem Wurstsalat immer wieder ungut auffiel. Nachdem wir denjenigen schlafen gelegt hatten, beschlossen wir, Robert Kreisl und ich, noch auf einen Jöggler ins Cafe Immervoll zu gehen, um den Tag würdig zu beenden.

Nachdem auch wir endlich unsere verdiente Nachtruhe genossen hatten, waren alle wieder fit am 2. Tag für die weiteren Partien. Gert Schnider spielte souverän, und gewann gegen 5 Teilnehmer mit 2:0, sowie gegen den derzeit größten Konkurrenten Rainer Staberhofer vorerst mal 1:0. Damit lag Gert in Führung, und schien sicher dem Sieg der Schachogistaatsmeisterschft entgegenzulaufen. Der einzige, der ihn noch einholen konnte, war Stabi selbst. In der nächsten Runde kam es zum Duell der beiden, und Gert war kurzzeitig unkonzentriert und ließ Stabi die Ischi promoten, nahezu ohne Gegenspiel. Doch in beidseitiger hochgradiger Zeitnot gelang es Stabi nicht, sich gegen den promoteden Slotser von Gert durchzusetzen, da er auch noch einen Brr einstellte, und somit wurde Remis vereinbart, womit am Ergebnis nichts geändert wurde. Doch es kam anders als man dachte, als er gegen Georg Pirker wiederholt seine Partie einstellte (Gesamtscore 0:2) und Stabi gegen Kiaras Pretterhofer doch endlich das Remis annahm, das von Kiaras geboten wurde, obwohl die Stellung ein Weg da in 5 (!) für Kiaras erlaubte. Mit diesem glücklich erspielten halben Punkt war Stabi damit einen halben Punkt vor Gert. Die letzte Runde gewann Gert souverän, und Stabi hatte nun die Möglichkeit mit einem Sieg gegen den derzeit letzten und unerfahrensten Schachogispieler, Kevin Leitner, den Titel nach Hause zu spielen! Doch auch er war in dieser letzten Partie nicht ganz konzentriert, vielleicht lag es daran das man in Gedanken sowieso schon an einen Sieg dachte, oder auch daran, das er zu viel an die scharfe Blonde, die er am Vortag im Brot kennengelernt hatte, dachte. Auf jeden Fall kam auch er in eine Verluststellung gegen Kevin, und Gert, der die Partie mit Spannung beobachtete, flippte förmlich aus, als Kevin den Plus-Rock nicht nehmen wollte. Als er dann auch noch eine Figur einstellte, war die Partie gelaufen, und Stabi konnte Kevins Pflöck vom Spielfeld jagen, natürlich mit einem lauten "Weg Da!"

Somit war die Staatsmeisterschaft entschieden! Sieger und 1. Österreichischer Schachogistaatsmeister ist Rainer Staberhofer (12 ½ Pts.), wenn auch mit viel viel Glück und Mithelfens von Georg Pirker, der ja wie gesagt gegen Gert Schnider 2:0 gewann. Zweiter, und nur einen halben Punkt Rückstand, der Shogi und Go-Meister Gert Schnider (12 Pts.). Dritter würde Marco Dietmayer (10 ½), von dem mancher vielleicht etwas mehr erwartet hätte. Vierter wurde etwas überraschend Georg Pirker (9) noch vor Robert Kreisl (8 ½), der wohl auch nicht immer ganz bei der Sache war. Die weiteren Plätze : 6. Fandler Simon (7 ½) ; 7. Pretterhofer Kiaras (6 ½) ; 8. Holzer Michael, der erst am Tage zuvor über das Internet informiert worden war, das es sowas wie Schachogi gibt, und dann gleich am Turnier teilnahm (3 ½ Pts.), und 9. wurde der Leibnitzer Kevin Leitner, dem wohl noch etwas die Übung fehlte (2 Pts.)

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Turnier mit spannenden Partien, unterhaltsamen Einlagen und jeder Menge Spass! Ich hoffe, das auch das nächste Turnier von der Stimmung her sich an dieses anschließen kann!



( by Stabi alias Freier Fall )

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Turnierbericht: Leoben, 24.05.2003
2. offizielles Schachogi-Turnier


Nach längerer Pause konnte der 1.Österreichische Schachogiverband das 2. Turnier über die Bühne bringen. Austragungsort war das Jugendschachzentrum des SK Leoben, der den Schachogisten dankenswerter Weise das Lokal zur Verfügung stellte. Leider war die Resonanz nicht so groß wie beim letzten Turnier - es fanden sich nur 4 Enthusiasten ein- an Spaß fehlte es aber auch hier nicht. Das Alkoholverbot war natürlich aufgehoben und so schritt man noch während der ersten Partie zur Verkostung des sensationellen BrrBrrs. Wie beim letzen Turnier wurde auch in Leoben wieder doppelrundig mit einer Bedenkzeit von 10min/Spieler/Partie gespielt.


Schon in der ersten Runden bahnte sich eine Sensation an, als Kreisi gegen den übermächtigen MC einfach auf Zeit gewann. Um den Sieg im Minimatch zu fixieren bot Kreisi, dann in der zweiten Partie in vorteilhafter Stellung remis. Im zweiten Match der ersten Runde hatte Kraut gegen Saxnknozknözelchen mehr Glück als Verstand, setzte sich aber schlussendlich verdient mit 2:0 durch.

In der zweiten Runde hatte Stabi das Vergnügen und konnte gegen Saxnknozknözelchen ebenfalls 2 Punkte einfahren. Das Duell der anderen 2 Spieler endete mit einem 1:1 nachdem beide Spieler ihre Weißpartie überzeugend gewonnen hatten.

In der dritten Runde zeigte sich Kreisi barmherzig und bot in der Schwarzpartie gegen Knozi ein remis nach einem Zug, was dieser natürlich ohne zu zögern annahm. In der 2. Partie konnte Saxnknoz nach einigen Verwicklungen das sofortige „Weg da!“ nur mit der Hergabe der Ischi abwenden, was aber auch schon zur Aufgabe führte.

Das zweite Miniduell wurde von MC eindeutig dominiert. In beiden Partien stand ihm zwar manchmal das Glück zur Seite, jedoch gewann er verdient mit 2:0.

Ein Lob muss man auch noch den Organisatoren aussprechen, die für das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgten.

In diesem Sinne hoffen wir, dass noch viele Schachogiturniere stattfinden werden, und dass bei den folgenden Turnieren mehr Teilnehmer mitpflöcken!



(by Robert Kreisl)

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Turnierbericht: Graz, 30. März 2003


1. offizielles Schachogi-Turnier

Am Samstag, dem 30.03.2003 veranstaltete der 1. Österreichische Schachogiverband sein erstes Turnier. Statt fand es im Grazer Krebsenkeller in der Sackstrasse, und da die Teilnehmerzahl leider doch etwas zu wünschen übrig ließ (7 Teilnehmer), wurde das Turnier bei einer Bedenkzeit von 10 Minuten/Spieler/Partie doppelrundig ausgetragen. Nach den 12 durchaus hart umkämpften, aber auch recht amüsanten Partien ergab sich folgender Endstand:

Turniersieger wurde einer der Favoriten, wenn gleich auch mit ziemlich viel Glück, Marco Dietmayer. Er spielte sich mit 11,5 Punkten an die Tabellenspitze. Mit etwas Abstand dahinter wurde Rainer Staberhofer Zweiter, er konnte 10 Punkte aufweisen und verlor nur eine Partie im direkten Duell gegen Marco Dietmayer. Dritter wurde Robert Kreisl, mit schon beachtlichem Abstand und 6,5 Punkten auf dem Konto. Die weiteren Platzierungen: 4. Georg Pirker (der dankenswerterweise dieses Turnier erst ermöglicht hatte!) 5. Christian Pirker, 6. Simon Fandler und 7. Horst Schmid, dem leider noch etwas die Übung fehlte. Es war alles in allem ein recht lustiges Turnier, nicht zuletzt deswegen, weil es das erste in seiner Art war! Was auch noch zu erwähnen ist: An der Organisation des zweiten Turniers wird schon gearbeitet, und wir hoffen wiederum, dass sich so viele Schachogibegeisterte wie möglich dort einfinden werden und erste Turniererfahrung dieser Art erleben!



(by Rainer Staberhofer)

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